Saturday, 28. november 2009 6 28 /11 /Nov. /2009 10:28
Der Entzug ist durch und momentan sideht es zumindest danach aus, dass es mir besser geht. Zeigen wird sich das natürlich erst mit der Zeit. Schlechter geworden ist es devinitiv nicht, durchs absetzen der Medikamente und ich bin froh das Thema hinter mir zu haben.
von younghüpfer - veröffentlicht in: Allgemein
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Saturday, 7. november 2009 6 07 /11 /Nov. /2009 10:36

Vertrauen

Das mächtigste Aller

So schwer zu erlangen

Gleich zu verlieren

Die Bedeutung

Dem Auge verborgen

Letztlich der Fall

Dem Anfang nah

Jedoch weit bevor

Die Entscheidung fällt schwer

Alles beruht auf vertrauen

( 05.10.2009 )

von younghüpfer - veröffentlicht in: Selbstgedichtetes - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Saturday, 7. november 2009 6 07 /11 /Nov. /2009 10:35

Es herrscht Stille

Unerträglich, zerreißend

Nichts geschieht

Ein unendlicher Fall

Abgrund ohne Boden

Kälte, durchbrochen von Tränen

Dunkelheit, mehr nicht

Unbegreiflich, nicht fassbar

Leere breitet sich aus

Nur ein Weg bleibt

Schmerz, das letzte Gefühl

Bevor alles verstummt

( 13.09.2009 )

von younghüpfer - veröffentlicht in: Selbstgedichtetes - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Saturday, 7. november 2009 6 07 /11 /Nov. /2009 10:33

Wut

Wut

Wut ,so nah an Enttäuschung

Wut, nur ein Schauspiel

Enttäuschung, nur ein kleines Brett der Bühne

Zu sehen nicht leicht und oft verborgen

So schmerzhaft wenn sie aus dem Nebel tritt

Erdrückend und voller Macht

Schlägt sich nieder, projizierend

Das Dunkle immer näher

Tiefer und bohrend

Erlösung oder Aufschub

Ein Spiel mit dem Tod

( 24.09.2009 )

von younghüpfer - veröffentlicht in: Selbstgedichtetes - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Saturday, 7. november 2009 6 07 /11 /Nov. /2009 10:06
Nach langem Überlegen habe ich für mich selbst entschieden, meine Medikamente abzusetzen. Seit cirka zwei Wochen trage ich nun den Kampf gegen meinen Körper aus, der sich nicht so ganz daran gewöhnen möchte. Ich mache das ganze ohne ärztliche Aufsicht, da ich mit meinen Psychiater nicht mehr zurecht komme. Hmm, an sich bin ich der Ansicht, dass es durchaus allein zu bewältigen ist, jedoch habe ich mir die Auswirkungen des Absetzens nicht so schlimm vorgestellt. Es ist wahrhaftig nicht einfach. Seelischen Schmerz bin ich ja gewöhnt, allerdings habe ich mich was das Körperliche angeht niemals zuvor so schlecht gefühlt. Trevilor war das zweite Medikament das ich bekam, war bei mir jedoch ebenso wirkungslos wie das Vorherige. Insgesamt hab ich zwei Jahre lang täglich meinen Körper mit angeblich nicht abhängig machenden Präparaten gequält. Langsam kann ich nun eine Besserung verspüren. Ich hab die Dosis langsam reduziert, dennoch hab ich arg zu kämpfen, Richtig schlimm wurde es erst, als ich dann auf komplett null war. Durchgehender Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, kalte Schweißausbrüche, nervöse Zuckungen, Frost und Hitze im Wechsel, mit Stromschlägen zu vergleichende Schübe im Kopf, Zum Abend hin schwelle ich an und werde über den ganzen Körper blau, zeitweise blaue Lippen, extrem überreizt. Es ist nicht schön und man befindet sich dauerhaft in Verzweiflung und Wahn. Mittlerweile kann ich kaum noch sitzen oder liegen, es tut einfach alles weh. Andererseits kanns auch amüsant sein, seh zB im Moment nicht grad gut aus, die Menschen auf der Strasse schauen einen an, als wär man nicht von dieser Welt. Als ich in der Apotheke war, um mir etwas gegen den Schwindel zu besorgen, sprang die Apothekerin erstmal drei Meter zurück. ( Aus Angst vor Schweinegrippe) Was mich dabeii so amüsiert hat? Naja, vor mir war eine ältere Dame an der Reihe und ich kam gerade dazu, als die Apothekerin aus voller Überzeugung sagte, sie würde sich auf keinen Fall impfen lassen. Wüsst jetzt gern, ob sie noch beim Arzt war :-) hihi. Zumindest eine kleine Ablenkung von dem Elend. Mein Fazit aus dem ganzen, Medikamente für die Psyche können durchaus hilfreich sein, ich würde jedoch nach dieser Erfahrung keine Medikamente mehr nehmen. Geholfen haben sie mir devinitiv nicht, jedoch ist es Vorraussetzung für andere Behandlungsformen und leider der erste Weg der eingeschlagen wird. Aus dem Grund bin ich froh sie genommen zu haben, denn jetzt habe ich die Möglichkeit auf andere, meißt wirkungsvollere, Therapien. So sind nun mal die Auflagen der Krankenkassen und Verantwortlichen. Was meinen psychischen Zustand angeht, habe ich wie erwartet keine Verschlechterung feststellen können, nur diese furchtbar unangenehmen Absetzsymptome. Naja bald ist es geschafft und ich kann mich um andere Therapien kümmern. Mal sehen, was die Zukunft bringt
von younghüpfer - veröffentlicht in: Allgemein - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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